Im Norden ein Berg,

im Süden ein See,

im Westen Wege,

im Osten ein Fluß

von László Krasznahorkai

Dieses Buch ist für mich kein Roman, nicht wirklich, sondern eher ein Raum, ein Ort, zu dem ich immer wieder zurückkehre, nicht um voranzukommen, sondern um zu verweilen, nur ein wenig, Seite um Seite, als würde sich zwischen den Sätzen etwas öffnen, das nicht erklärt werden muss, sondern einfach da ist, ein stiller Halt, eine Tankstelle für die Seele, an der man fast unwiderstehlich stehen bleibt, weil man spürt, dass hier etwas nachklingt, tiefer als Handlung, tiefer als Worte, ein Zustand, in dem ich mich auf eine wunderbare Weise frei und „ genährt“ fühle.

eine kleine Hinokizypresse ☺️

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