Vom Wunder des Fühlen- Könnens

Wie erschließt sich uns eigentlich, was wir fühlen? Wer macht sich schon Gedanken darüber, wie es kommt, daß wir nicht automatisch reagieren- sondern daß wir alle fühlen können; daß wir nicht nur Infos über unsere Sinne bekommen über das, was „ im Außen“ geschieht- sondern auch Informationen darüber, was „im Innen“ los ist – und dann darauf reagieren können? Wer macht sich Gedanken darüber, was uns zu lebendigen, fühlenden und ( erst dann) reagierenden Wesen macht?

Dazu kommt, daß das Fühlen für viele Menschen nicht so einfach und selbstverständlich ist, wie man glauben könnte: Wenn wir als Kinder ausreichend wahrgenommen und „ gespiegelt“ werden, fällt uns das Erkennen und Benennen unserer Gefühle leicht. Je geübter das Bennennen von Gefühlen ist, desto reicher und vielfältiger erleben wir unsere Welt. Aber wo im Körper entstehen die Impulse, und welche Signalmuster lassen uns erkennen, was wir gerade empfinden?

Diese Frage lasse ich erst mal so stehen – vielleicht regt sie zum Hinfühlen und Denken an?

Wer kennt das nicht: Gefühle können dauern – vor allem unangenehme scheinen sich manchmal viel Zeit zu lassen.
Allerdings: Jemand hat mal herausgefunden, daß ein Gefühl nach etwa 2 – 3 Minuten
abebbt – wenn die Dauer nicht durch entsprechende Gedanken weiter befeuert wird.

Oft wird die Frage, was dieses oder jenes Ereignis an Gefühlen auslöst, eher nur mit einer Wertung beantwortet: tendenziell: „ gut“ oder eher „damit fühl ich mich schlecht“. Zunächst überfragt sind viele Menschen, wenn man nach der Art des Gefühls fragt.


Hier mal ein kleines Experiment, für alle, die Lust haben, ein wenig Zeit und Achtsamkeit dafür aufzubringen, wie leichtfüßig – fast flüchtig das Aufflackern und Wechseln von Gefühlen sein kann. Und das bei einem einzigen Substantiv- nur aufgrund verschiedener Vorsilben.

Wer mag, kann sich ein wenig Zeit und Achtsamkeit gönnen um zu fühlen, wo im Körper etwas geschieht oder sich verändert, wenn Gefühle in uns entstehen.
Bereit?

Na dann.
Fangen wir mal mit dem Unangenehmeren an:

ein Un-Fall…
ein Über-Fall

Oder dann:

ein Zu-Fall…
oder gar ein Ein-Fall …( glänzend!)
ein Weg-Fall… ( puh – Erleichterung – oder was?

Bei-Fall❣️
Rein-Fall 😖
An-Fall
ein Not-Fall
ein Aus-Fall
Oder wie fühlt es sich an:

aufzufallen
umzufallen
hintüber zu fallen
abfällig behandelt zu werden

wenn etwas
überfällig
oder

verfallen ist

Vielleicht habt Ihr Lust, all diesen kleinen „Spuren“ zu folgen und dem Wunder der Fühlen – Könnens ein wenig Tribut zu zollen?

Es ist das, was uns lebendig macht und uns am Leben erhält. Und es ist das Wunder der Schöpfung schlechthin.

So viel erst einmal.

Denn: ohne Sich -Wundern und Fragen- stellen kein Suchprozeß- ohne Suchprozeß kein Suchen und Staunen- ohne Staunen keine Freude am Erkennen …

Wünsche euch eine wunderschöne Zeit des Übergangs vom Dunkel in die Zeit des neuen Zyklus von Licht ::: mit sooo vielen Reizen, die Gefühle auslösen- und möglichst vielen, die Euch fröhlich, friedlich, entspannt und zuversichtlich fühlen lassen. 🕯️✨🌙☀️💫🎇

Na- was löst das aus?

Gedanken dazu?

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