Schmerzhaftes

Der Tod ist etwas für mein Gefühl Verstörendes. Egal, ob es einen Baum betrifft, der „immer schon“ seinen Schatten gespendet hat,  ein Kücken, das man hat schlüpfen sehen, eine Katze, die einen viele Jahre begleitet hat, einen alten Menschen, den es in der Nachbarschaft plötzlich nicht mehr gibt, Freunde, nahe Bekannte oder Familienangehörige. Es ist diese Lücke, dieser  leere Platz; eben noch da und dann dieses Weggerissen -worden- sein, oft sogar plötzlich – und in jedem Fall  endgültig.

 

tod

Es ist dieses zwangsweise Innehalten-müssen, das die Bewusstheit der eigenen Endlichkeit mit Wucht hochwirbelt, was sonst in der Alltagsgeschäftigkeit mit einer Pseudosicherheit verdeckt werden kann. Verstörend – aber auch eine Chance, die eigene Zeit, die eigene Lebendigkeit wieder bewußter zu leben und zu schätzen; die eigenen „Zipperlein“ nicht ganz so wichtig zunehmen.

Eine Chance für  Demut  und Dankbarkeit.

 

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